Liebe Vorstände und Verantwortliche in Vereinen und Organisationen, liebe Ehrenamtliche und Interessierte,
in unzähligen Organisationen, auch in unserem Amt, betätigen sich zahlreiche Mitmenschen ehrenamtlich. Unsere Gesellschaft wäre ohne diese Arbeit sicher nicht so vielfältig und lebenswert. Daher bemüht sich die Politik auf allen Ebenen, dieses Ehrenamt zu fördern. Auf Amtsebene gab es, nachdem dieses Ziel auch im Amtsentwicklungsplan festgestellt wurde, in den letzten zwei Jahren das Projekt „engagiert im Amt“. Dieses war auf zwei Jahre ausgelegt und konnte im Herbst nicht verlängert werden.
In der Werkstatt Ehrenamt 2026, die am 24. Januar 2026 stattfand, haben Engagierte aus dem gesamten Amtsgebiet bereits sehr konkret benannt, was Ehrenamt heute braucht, um tragfähig zu bleiben. An diese Ergebnisse möchten wir nun anknüpfen und sie gemeinsam weiterdenken.
Nun möchten wir ein neues Projekt vorstellen, dass den Vereinen helfen soll, ihre „Ehrenamtler“ zu unterstützen. Dabei geht es nicht um einen Neustart bei null, sondern um die Weiterentwicklung der bereits begonnenen Zusammenarbeit – und um die Frage, ob und wie wir diese künftig gemeinsam und solidarisch tragen wollen.
Das Projekt kann wieder gefördert werden mit 80%-igen Landesmitteln und wird auf knapp 3 Jahre, bis Ende 2028, ausgelegt. Dazu müssen die Gemeinden mit ins Boot genommen werden. Für de Landesförderung braucht es neben den Kommunen auch eine Zivilorganisation. Dazu hat sich Boben op Klima- und Energiewende e.V. aus Hürup bereit erklärt, die Organisation wieder mit der Vereinsmeierei durchzuführen.
Um aber die Gemeinden im Amt zu überzeugen, benötige ich die Solidarität der Vereine und Organisationen des Amtes.
Gerne möchte ich deshalb alle Ehrenamtliche und ihre Organisationen zu einem Informationsabend über dieses Projekt einladen:
„Ehrenamt braucht Rückhalt“
am Donnerstag, den 26.2.2026 um 19.00 Uhr
im Gemeindehaus in Ausacker (Stockbrückstraße).
Der Informationsabend soll nicht nur informieren, sondern auch Raum geben für Austausch, Fragen und Rückmeldungen – insbesondere auch für diejenigen, die nicht an der Werkstatt Ehrenamt teilnehmen konnten.
Es geht da um Information und Solidarität unter den Vereinen.
Deshalb wäre es förderlich, wenn jeder Verein oder Organisation einen Vertreter schicken könnte. Falls ein Verein nicht kann oder will, weil er eventuell meint, Ehrenamtsförderung nicht zu benötigen, bitte ich auf jeden Fall um eine Rückmeldung der Verhinderung.
Dieses Projekt wird nur beantragt, wenn die Träger des Ehrenamts es wirklich wollen.
Durch verlässliche Strukturen, politische Unterstützung und vor allem durch ein starkes Miteinander im Amt kann das Ehrenamt Rückhalt gewinnen und in Zukunft unterstützt werden.
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.
Mit freundlichen Grüßen,
Claus-Peter Richelsen
Bürgermeister von Ausacker
PS: Wer schon einen Einblick in die Ergebnisse der Werkstatt Ehrenamt haben möchte, findet diese hier: https://engagiert-im-amt.de/werkstatt-ehrenamt-2026-ergebnisse



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